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Hilfestellung für KMU bei der PCF-Erhebung



Titel des Buches

Handbuch steht zum Download bereit

(12.12.2013)

Aus den Erfahrungen des Projekts wurde ein PCF-Handbuch für die betriebliche Praxis in kleinen und mittleren Unternehmen erarbeitet. Ziel dieses Handbuchs ist es, in die Methode des PCF einzuführen und sie für kleine und mittlere Unternehmen anwendbar zu machen.

Fragestellungen, die mit der Bilanzierung von produktspezifischen THG-Emissionen einhergehen, stellen bislang oft unüberwindbare Hürden für KMU dar. Hier treten einerseits ganz praktische und operative Fragen zur Erstellung eines PCF auf, andererseits ergeben sich aber auch methodische Schwierigkeiten. Außerdem können sich bei der Kommunikation der Ergebnisse juristische Fragestellungen ergeben, etwa im Hinblick auf die Verbindlichkeit und Haftung für erhaltene bzw. weitergegebene PCF-Daten oder hinsichtlich der Zulässigkeit von Werbe-Aussagen.

In diesem Handbuch wird vertieft auf die methodischen Fragestellungen eingegangen. Darüber hinaus erfolgt eine Einführung in Themen wie Unsicherheit, Qualitätssicherung, Verwertung und Kommunikation der Ergebnisse, um so die mit der PCF-Erhebung einhergehenden Fragestellungen beantworten zu können.

Das Handbuch kann als pdf-Datei heruntergeladen werden. Es wird ab Februar auch als gedruckte Version im Buchhandel erhältlich sein.


Download Handbuch (pdf, 6 MB)




Nutzen des PCF für Unternehmen und Konsumenten

Ergebnis-Workshop 2013

Die Ergebnisse aus dem Projekt liegen vor. Sie werden am 27. September 2013 in Darmstadt präsentiert. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Handel, aus Verbänden und aus der Verbraucherzentrale NRW stellen ihre Einschätzung zum Product Carbon Footprint vor. Eine Diskussion über die Zukunftsperspektive des PCF rundet die Veranstaltung ab.


Freitag, den 27. September 2013, 10:00 – 16:00 Uhr
Hochschule Darmstadt, Haardtring 100, Gebäude C10 (Hochhaus), Raum 11.03


Download Programm (pdf, 180 kB)



Beitrag von Düngemitteln für den Carbon Footprint bedeutend



Den Beitrag von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zum PCF von landwirtschaftlichen Produkten diskutierten 26 Teilnehmer (Foto: L. Nuphaus)

Workshop in Darmstadt beleuchtet Klimarelevanz landwirtschaftlicher Produktion

Darmstadt/Bingen/Pforzheim, 15.11.2012

Der Einfluss von Agrochemikalien auf den Carbon Footprint von landwirtschaftlichen Produkten stand im Mittelpunkt eines Workshops am 09.11.2012 an der Hochschule Darmstadt. Dabei zeigte sich, dass Düngemittel bei den meisten Kulturen eine höhere Freisetzung von klimarelevanten Gasen mit sich bringen als der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Bei bestimmten Kulturen, zum Beispiel beim Tee, Wein oder Obst, kann der Beitrag des Pflanzenschutzes an Kohlendioxidäquivalenten zum Carbon Footprint jedoch durchaus relevant sein. Zusätzlich kommt hier häufig noch ein nicht unerheblicher energetischer Aufwand für die Ausbringung der Mittel hinzu.

Methodisch interessant waren die Ansätze, die Herr Dr. Schaub von Bayer CropScience vorstellte. Er betrachtete nicht nur die direkten Treibhausgas-Emissionen durch die Produktion der Agrochemikalien, sondern auch die indirekten Auswirkungen durch eine Ertragssteigerung und Erhöhung der Assimilationsleistung als Folge von Fungizid-Anwendungen und damit eine Steigerung der Kohlenstoffbindung. Die daraus resultierenden „Gutschriften“  überstiegen die Treibhausgasemissionen der Produktion und Anwendung des Mittels deutlich. Allerdings ist diese Anrechnung umstritten, wie Professor Dr. Mario Schmidt, Hochschule Pforzheim, betonte, da die kurzzeitige Kohlenstoffspeicherung in den Pflanzen keine dauerhafte Kohlenstoffsenke darstellt und daher bei den allgemein anerkannten Bilanzierungen unberücksichtigt bleibt.

Im Rahmen der Diskussion über den Zweck der Carbon-Footprint-Ermittlung für Lebensmittel wurde betont, dass sowohl der produktbezogene Carbon Footprint als auch die umfassendere Ökobilanz umfangreiche Informationen zu den Energieeinsätzen und den Umweltauswirkungen in der Produktionskette liefern. Einspar- oder Entlastungpotenziale lassen sich dadurch erkennen. Dies kann aber zu komplexen Entscheidungssituationen führen, wie das Beispiel von Käsereien in der Schweiz zeigt. Herrn Dr. Nemecek von der Forschungsanstalt Agroscope, Zürich, berichtete, dass die Produkte großer Käsereien einen deutlich geringeren PCF hatten als die der meisten kleinen Käsereien; gleichwohl gab es doch einige kleine Käsereien, deren Produkte wiederum einen geringeren PCF aufwiesen als die der großen. Hier kommt man nicht umhin, die Prozesse detailliert zu analysieren.

Von zentraler Bedeutung ist, zunächst die jeweilige Zielsetzung der Footprint-Berechnungen festzulegen: mehr ... (pdf, 300 kB)



Footprintrechner vorgestellt



Tagung der Arbeitsgruppe des Deutschen Weinbauverbandes in Framersheim (Foto: L. Nuphaus)

14.11.2012

Bei einer Arbeitsgruppentagung des Deutschen Weinbauverbandes im Weingut Dr. Hinkel in Framersheim stellten Desiree Palmes und Christoph Friedrich heute den von ihnen entwickelten Carbon-Footprint- Rechner vor. Der als MS Excel-Tool in Zusammenarbeit mit dem DLR Bad Kreuznach entwickelte Rechner stieß auf Interesse der anwesenden Winzer. Er befindet sich derzeit in einer Erprobungsphase bei einzelnen Weinbaubetrieben.



Herbst-Workshop 2012

Am Freitag, den 09.11.2012 findet der nächste Projektworkshop statt. Hier treffen sich zum dritten Mal alle Beteiligten des Projekts, also die Forschenden, die kooperierenden Unternehmen und die Mitglieder des Beirats sowie weitere Interessierte.
In der Bearbeitung der Fallbeispiele hat sich u.a. herausgestellt, dass der Einsatz von Pflanzenbehandlungs- und Düngemitteln in der landwirtschaftlichen Produktion ein relevantes Thema bei der Berechnung des PCF ist und dass hier noch Klärungsbedarf besteht. Über dieses Thema wollen sich die Projektbeteiligten mit externen Referenten austauschen.

Download Programm Herbst-Workshop 2012


Sommer-Newsletter - jetzt lesen!



Rotweinrebe (Foto: D. Palmes)

Im Sommer 2012 informiert ein neuer Newsletter über den Stand des Projektes und über weitere Ergebnisse,  insbesondere zu Thema Tee.  Ein Ankündigung des nächsten Projektworkshops am 09.11.2012 ist ebenfalls enthalten.

Download Newsletter (pdf, 0,5 MB)




Vorträge Fachseminar jetzt online

Die Vorträge des Seminars beim DLR in Bad Kreuznach zum PCF im Weinbau finden Sie hier:


Projektvorstellung PCF-KMU (Prof. Dr. Gerhard Roller)

 

PCF-Ermittlung im Weinbau (Desiree Palmes, Christoph Friedrich)


Carbon Footprint aus Sicht der Verbraucher (Prof. Dr. Bernd Steffensen)




CO2-Emissionsrechner für Wein in der Entwicklung



Vorstellung der PCF-Berechnung beim DLR in Bad Kreuznach

Ersten Entwurf für Berechnungstool vorgestellt

 

Den Entwurf des Emissionsrechners für Wein stellten Desiree Palmes und Christoph Friedrich am 21. Juni 2012 bei dem Seminar zum Product Carbon Footprint im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach vor. Grundlage für den CO2-Rechner bildeten die ermittelten Daten und Systemgrenzen der Studien zur „Bewertung der THG-Emissionen bei der Weinherstellung durch einen Product Carbon Footprint eines konventionellen sowie eines ökologisch wirtschaftenden Betriebes.“ Der Rechner eröffnet interessierten Winzern die Möglichkeit, mit Hilfe eines standardisierten Excel-Tools eigenständig einen produktbezogenen Kohlendioxid-Fußabdruck für ihre Weine zu ermitteln.


Mehr...


Aufbau Emissionsrechner Wein (1 MB, pdf)


Der Emissionsrechner ist ein Tool zur CO2-Berechnung im Winzerbetrieb. In einer nun folgenden Praxisphase soll er erprobt, ergänzt und optimiert werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Desiree Palmes, T 06721 409 810, desiree.palmes[[at]]t-online.de




Fachseminar zum PCF im Weinbau



Moderner Weinkeller (Foto: L. Nuphaus)

Wie viel Kohlendioxid ist mit der Produktion einer Flasche Wein verbunden? Dieser Frage widmet sich ein Fachseminar am Donnerstag, den 21.06.2012  im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach (DLR).

 

Im Rahmen eines Forschungsprojektes zum  Kohlendioxid-Fußabdruck von Produkten in kleinen und mittelständischen Unternehmen - fachlich Product Carbon Footprint, oder kurz PCF, genannt - wurden von dem Institut IESAR der Fachhochschule Bingen im Staatsweingut des DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück am Standort Bad Kreuznach die klimarelevanten Emissionen bei der Produktion einer Flasche Riesling-Wein erhoben und bewertet. Parallel dazu wurden die Produktionsdaten in einem ökologisch arbeitenden Weinbaubetrieb erhoben und der  Footprint für eine Flasche Wein dieses Betriebes berechnet.

In dem Seminar werden die in dem Forschungsprojekt gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse vorgestellt und erläutert, welche Maßnahmen in der weinbaulichen Produktion zu einer Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen beitragen können. Erfahrungen und Meinungen über die Wahrnehmung und den Stellenwert klimaschonender Produkte bei den Konsumenten werden diskutiert.

Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr in der Aula der Weinbauschule in Bad Kreuznach, Rüdesheimer Str. 60 - 68. Anmeldungen nimmt das DLR unter oswald.walg[@]dlr.rlp.de, Tel.: 0671/820-313, entgegen.

 

 Download Programm

 

 

Footprint für Bier errechnet



Footprint nun bekannt

10.02.2012

In Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei PH. & C. Andres, Kirn, wurde der Product Carbon Footprint für eine Flasche Pils ermittelt. Den größten Anteil an Treibhausgasemissionen hat die Produktion und die Bereitstellung der Rohmaterialen. Aber auch der Verbraucher hat einen Einfluss auf den Footprint des Bieres. Mehr Informationen und eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.







Aktueller Newsletter



Zum Jahresende informiert ein neuer Newsletter über den Stand des Projektes, die Ergebnisse des Workshops und über neue Entwicklungen bei Standardisierung und Software. Ein Ausblick auf die Aktivitäten im Jahr 2012 ist ebenfalls enthalten. 


Download Newsletter (pdf, 0,5 MB)



PCF-KMU Workshop

Am 17.11.2011 fand der 2. Projektworkshop mit allen Partnern in Darmstadt statt.

Seit dem Auftaktworkshop im November 2010 gab es einige Weiterentwicklungen bei den PCF-Standards (ISO, GHG, PAS), die von Carl-Otto Gensch (Öko-Institut) vorgestellt wurden. Daran schloss sich die Präsentation und Diskussion erster Ergebnisse aus den Fokusgruppen und den Fallbeispielen an.

Rechtliche Aspekte der Verbraucherkommunikation und Empfehlung  zur PCF-Erstellung kamen ebenfalls zur Sprache. Mehr...

 

 







Leichter Fußabdruck erwünscht



Aulheimer Tal, Flonheim, Rheinhessen
Foto: Rheinhessenwein e. V., Alzey


Product Carbon Footprint kann zu Energieeinsparungen beitragen


Artikel von Simone Walg und Ludger Nuphaus

auf "Forum Nachhaltig Wirtschaften", 08.09.2011


Der Product Carbon Footprint drückt die Umweltbelastung eines Produktes durch die Menge der emittierte Treibhausgase aus. Er schafft Transparenz entlang der Wertschöpfungskette eines Produktes und deckt somit Energieeinsparpotenziale auf.


zum Artikel










Aktueller Newsletter






Ein neuer  Newsletter informiert über den aktuellen Stand und über Neuigkeiten aus dem PCF-KMU-Projekt. Im Vordergrund stehen die Fall­bei­spiele zur Berechnung des Carbon Footprints von Wein, Bier, Tee, Mineralwasser und Photovoltaik-Dünn­schicht-Modulen.  Weiterhin gibt es einen ersten Einblick in die Ergebnisse der Konsu­menten-Befragungen. In der Rubrik Neuigkeiten und Informationen finden sich Hinweise auf Studien und Publikationen. 


Download Newsletter (pdf, 430 kB)



Fokusgruppen liefern erste Ergebnisse




Stichpunkte aus der Arbeit einer Fokusgruppe


Ein wesentlicher Bestandteil des Forschungsprojekts PCF-KMU sind empirische Erhebungen zum Konsumentenverhalten, welche derzeit von der Sonderforschungsgruppe sofia an der Hochschule Darmstadt durchgeführt werden. Anfang Juli wurde der erste Teil der durch Fokusgruppen erhobenen Empirie abgeschlossen. Der Projektplan sieht insgesamt sechs Fokusgruppen-Diskussionen vor; drei davon im großstädtischen Ballungsraum und drei im ländlichen Raum, um zu untersuchen, ob sich Konsumenten für das Thema CO2- bzw. Treibhausgasfreisetzung bei der Herstellung und beim Konsum von Alltagsprodukten interessieren und wie eine sinnvolle Kommunikation im produktbezogenen Klimaschutz umgesetzt werden kann (z.B. Label oder Internet). Mehr…



Der CO2-Fußabdruck - Eine Investition in die Zukunft

Hessen Agentur GmbH veranstaltete interessanten Workshop in Wiesbaden

Rund 100 Personen nahmen an dem Workshop am 31. Mai 2011 in Wiesbaden teil. In den Vorträgen wurde zahlreiche Aspekte des PCF und des CCF sowie das CDP-Projekt vorgestellt. Mehr...




Workshop zu Fokusgruppen

Der PCF und die Kommunikation mit dem Kunden

Donnerstag, 09. Juni 2011, 14.00 – 17.00 Uhr, FH Bingen, Raum 5-335

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem  Auftaktworkshop am 15. November 2010 wurde von den Projektbearbeitern eine Reihe von Gesprächen mit Vertretern der teilnehmen­den Firmen geführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Unternehmen ein großes Interesse daran haben, den für Produkte ermittelten Carbon Footprint-Wert oder ein entsprechendes Label in der Kommunikation mit Kunden einzusetzen.

Im Projekt wurden inzwischen die Einladungen zu den Fokusgruppen-Gesprächen an die KonsumentInnen verschickt. Die Erhebungen sollen in den nächsten Wochen erfolgen. Um diese inhaltlich so vorzubereiten, dass die Ergebnisse auch für Sie nutzbringend sind, möchten wir zuvor einen kurzen gemeinsamen Workshop mit Ihnen durchführen,

  • der sich mit aktuellen Trends der Zielgruppenforschung befasst,
  • in dessen Rahmen das Instrument der Fokusgruppe vorgestellt und diskutiert wird und
  • bei dem wir das Instrument der Fokusgruppen selbst gemeinsam „ausprobieren“, um die Ihrer Meinung nach wichtigen Fragenkomplexe für die Fokusgruppen mit den Konsumenten herauszuarbeiten.

Den geplanten Ablauf entnehmen Sie bitte dem Programm.


Bitte geben Sie uns eine kurze Nachricht, ob Sie an dem Workshop teilnehmen werden (iesar@fh-bingen.de,  Tel.: 06721 919 337,  Fax: 06721 919 331).

Wir hoffen auf Ihre Teilnahme und freuen uns auf ein spannendes und gewinnbringendes Treffen mit Ihnen.


Anfahrtsbeschreibung



Auftakt-Workshop



Beispiel Footprintlabel



Am 15. November 2010 fand in Darmstadt der Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt statt. Die teilnehmenden Forschungseinrichtungen stellten das Projekt vor und diskutierten den Stand der Entwicklungen mit Vertretern der kooperierenden Unternehmen und Verbänden.


Vortrag Roller/Schmidt

Vortrag Viere

Vortrag Grieshammer (in Abwesenheit des Autors)

Vortrag DIHK (nicht gehalten)

Bild 1     Bild 2     Bild 3     Bild 4

 

 

 
 
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